Jahresbericht 2004
Vorwort
Im Namen des HerzZentrums Hirslanden darf ich Ihnen unseren Jahresbericht 2004 vorlegen. Er richtet sich wie jedes Jahr an unsere Patientinnen und Patienten, an die zuweisenden und interessierten Ärzte sowie an andere am Gesundheitswesen und speziell an der Herzmedizin interessierte Kreise.
Vergangenes Jahr war das 18. Betriebsjahr des HerzZentrums. Die Abfassung eines Jahresberichtes erfordert es, die von uns erbrachten Leistungen kritisch zu analysieren und Trends und neue Techniken in Diagnostik und Therapie und deren Umsetzung in die tägliche Praxis zu erkennen. Gleichzeitig wollen wir aber nicht nur den gegenwärtigen Stand des HerzZentrums dokumentieren, sondern auch in die Zukunft blicken und uns den medizinischen, organisatorischen und gesundheitspolitischen Herausforderungen stellen. Neben rein statistischen Angaben zu unserer Tätigkeit sollen interessante Aspekte aus verschiedenen Teilgebieten der Herzmedizin detaillierter beleuchtet werden. Den Autoren möchte ich für ihre Beiträge danken. Ich hoffe, jedem Leser interessante Informationen zu vermitteln.
Gesundheitspolitisch werden die Zeiten nicht nur für uns schwieriger. Vor allem besteht eine grosse Ungewissheit, wie sich die Medizin in den nächsten Jahren verändern wird. Einerseits können heute schon viele Krankheiten mit guten Aussichten auf zumindest palliativen Erfolg behandelt werden. In den kommenden Jahren sind weitere medizinische Fortschritte absehbar. So werden Therapien für bisher nicht oder nur schlecht behandelbare Krankheiten zur Verfügung stehen und die Risiken und Nebenwirkungen heutiger Behandlungen reduziert werden. Auch schwerstkranke, polymorbide und alte Patienten, für die entsprechende Therapien heute noch kaum denkbar sind, werden in näherer Zukunft mit vertretbarem Risiko und guter Aussicht auf Erfolg behandelt werden können. Dies gilt besonders für Herz- und Kreislaufkrankheiten, die häufigste Todesursache in der Schweiz. Unterstützt wird dieser Trend durch die wachsende Nachfrage. Die Zahl alter Patienten, die sich in beneidenswert gutem Allgemeinzustand befinden und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität und Lebensverlängerung wünschen, wächst ständig. Andererseits stellen die steigenden Kosten für zusätzliche und neue Behandlungen die Gesellschaft vor grosse Finanzierungsprobleme. Letztlich muss ein gesellschaftspolitischer, ethischer, aber auch persönlicher Konsens dafür gefunden werden, was die Allgemeinheit für jeden Einzelnen und was jeder Einzelne für sich selbst finanzieren kann und will. Diese Grundsatzentscheidung kann und soll nicht erst im individuellen Krankheitsfall vom Patienten und vom ihn behandelnden Arzt verlangt werden. In diesem Sinn werden wir uns weiterhin bemühen, herz- und kreislaufmedizinische Diagnostik und Therapie nach dem neusten Stand des medizinischen Wissens und in bester Qualität anzubieten.
Im Jahre 2005 werden sich personelle Veränderungen in unserem Team ergeben. Prof. Dr. H.O. Hirzel, Gründungsmitglied des HerzZentrums, tritt Mitte Jahr in den verdienten Ruhestand. Für seinen Einsatz und Beitrag zum Erfolg des HerzZentrums in den letzten 18 Jahren bedanken wir uns ganz herzlich. Für die nunmehr private Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Gleichzeitig dürfen wir die Kollegen Dr. E. Schuiki und PD Dr. G. Sütsch in unserem Team willkommen heissen. Sie sind den meisten von Ihnen von ihrer bisherigen langjährigen Tätigkeit als Kardiologen in leitender Stellung am Stadtspital Triemli und am Universitätsspital bekannt. Ihre Tätigkeit bei uns werden sie im Sommer 2005 aufnehmen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Patientinnen und Patienten für das grosse Vertrauen und bei unseren zuweisenden Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit und Weiterbehandlung der Patienten herzlich bedanken. Besonderer Dank gebührt unserem Partner, der Klinik Hirslanden, die es uns in einem immer schwieriger werdenden gesundheitspolitischen Umfeld ermöglicht, unsere Patienten optimal zu betreuen und zu behandeln. Nicht zuletzt möchten wir auch unserem Personal für den grossen Einsatz und die Professionalität bei der täglichen Arbeit im letzten Jahr danken, die für unsere Arbeit unentbehrlich sind.
Andreas Laske
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Jahresbericht 2004
Gesamtbroschüre
HerzZentrum Hirslanden 2005 – Leitbild Kardiologie Maurus Huber
Herz- und Gefäss- chirurgie an der Privatklinik heute – Orientierung und Ausblick Robert Siebenmann
Herzspezialisten: Sparen auf Kosten unserer Patienten? Roberto Tartini
Intrakardiale Echokardio- graphie: Beginn einer neuen Ära Manfred Ritter
Die Chirurgie der funktionellen Trikuspidalinsuffizienz – im Alter häufiger und gelegentlich unterschätzt Louis Egloff
Endoskopische Venenentnahme in der Bypasschirurgie Martin Kunz
Ambulante Herzreha- bilitation an der Klinik Hirslanden Caroline Baumgartner
Herzschrittmacher- Statistik Istvan Babotai
Statistik ambulante Sprechstundentätigkeit
Statistik Herzkatheter- labor
Statistik Chirurgie
Kommentar zur Statistik Chirurgie Andreas Laske
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