Kathetertechnische Eingriffe an Nieren-, Becken- und Armgefässe
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Da es sich bei der „Arteriosklerose“ um eine Systemerkrankung handelt, ist ein Mehrorganbefall bei Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit nicht unüblich. Wird eine relevante Verengung an der Beckengefässstrombahn, an den Nieren- oder Armarterien während einer Herzkatheteruntersuchung festgestellt, kann diese meistens in der gleichen Sitzung, kathetertechnisch behoben werden. Selbstverständlich erfolgt ein Eingriff nur wenn die Gefässverengung dem Patienten Beschwerden verursacht oder aber wenn die Verengung das betroffene Organ kurz- oder mittelfristig gefährdet.
Abbildung 1(a): Hochgradige Verengung einer Nierenarterie.
Abbildung 1 (b): Zustand nach Ballondilatation und Stenteinlage.
Abbildung 2 (a): Relevante Verengung einer Armarterie, der Patient klagte über einseitiges Kältegefühl, Kribbeln und Muskelkrämpfe in der Hand, im Ober- und Vorderarm sowie über gelegentliches Schwindelgefühl bei schweren Anstrengungen der linken oberen Extremität.
Abbildung 2 (b): Zustand nach Stentimplantation, beschwerdefreier Patient. |
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