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Ihre behandelnden Ärzte sind nach reiflicher Überlegung zum Schluss gekommen, dass bei Ihnen eine Herzkatheteruntersuchung als nächster diagnostischer Schritt notwendig ist.
Sie werden noch vom behandelnden Kardiologen in einem ausführlichen Gespräch über die Untersuchung und deren Sicherheit informiert. Diese Zeilen sollen versuchen, Ihnen ein Bild darüber zu vermitteln.
Rund um den Eintritt
Die Untersuchung findet in der Klinik Hirslanden statt. Sie können entweder die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen oder Ihr Fahrzeug auf einem der Klinik Parkplätze parkieren (Anfahrtswege). Bitte achten Sie darauf, dass gelegentlich Parkplatzknappheit herrschen kann und dass die Parkplätze gebührenpflichtig sind.
In der Regel tritt der Patient am frühen Morgen des Eingriffstags ein. Bringen Sie bitte Ihre persönlichen Gegenständen mit (zum Beispiel Zahnbürste, Rasierapparat, Lektüre, Pyjama oder Morgenmantel, Haus- oder Turnschuhe, etc.). Bitte vergessen Sie Ihre Medikamente und /oder Medikamentenkarte nicht. In der Regel dauert der Aufenthalt einen Tag und eine Nacht, so dass Sie Kleidung für nur 1-2 Tage benötigen.
Wir bitten Sie, am Eintrittstag vor 08.00 Uhr höchstens ein kleines, leichtes Frühstück (Kaffee oder Tee ohne Zucker, Rahm oder Milch sowie wenig Zwieback oder Knäckebrot) einzunehmen.
Der Zeitpunkt der Untersuchung, die am Eintrittstag erfolgen wird, kann sich gelegentlich aus logistischen Gründen verzögern und erst am Nachmittag stattfinden. Ihr behandelnder Kardiologe wird Sie über den voraussichtlichen Termin nach Spitaleintritt informieren. Wir bitten Sie um Verständnis und danken Ihnen dafür.
Die Untersuchung
Die Herzkatheteruntersuchung dient der Darstellung der Herzkranzgefässe (Koronararterien), der Hauptschlagader und in ausgewählten Fällen anderer Gefässe, der Beurteilung der Druckwerte in den verschiedenen Herzkammern und der Funktion der Herzklappen.
Der Patient liegt auf einem Untersuchungstisch, die Leiste (meistens die rechtsseitige) wird desinfiziert und die Instrumente werden vorbereitet. Dem Eingriff geht eine Lokalanästhesie voraus (die Eingriffsstelle wird schmerzunempfindlich gemacht). Bei der Lokalanästhesie verspüren Sie zuerst einen leichten Stich, anschliessend ein leichtes Brennen sowie ein dumpfes Druckgefühl in der Leiste. Nach einer Minute hat die lokale Betäubung gewirkt, der Eingriff ist ab sofort absolut schmerzlos. Sollten Sie wider Erwarten noch ein Schmerzgefühl empfinden, kann problemlos nochmals anästhesiert werden. Sie spüren nicht, wie die Sonde den Gefässen entlang zum Herz geführt wird.
Während der Untersuchung müssen Sie die Hände hinter dem Kopf verschränken und mehrere Male tief ein- und ausatmen. Bei der Kontrastmittelinjektion werden Sie 2 bis 3 Mal während ca. 10 Sekunden ein Wärmegefühl empfinden.
Die diagnostische Untersuchung dauert in der Regel wenige Minuten bis 1 Stunde (wenn eine Dilatation und Stenteinlage notwendig werden, kann dies länger dauern). Danach wird eine Art Druckverband angelegt, welcher nach zirka 6 Stunden entfernt werden kann. Während dieser Zeit müssen Bewegungen des Beckens und beider unteren Gliedmassen vermieden werden. Sowohl der obere als auch der untere verstellbare Teil des Bettes können um ca. 20 Grad nach oben oder unter verstellt werden, was den Rücken entlastet. Sollte der Druckverband unangenehm werden, erhalten Sie vom Pflegepersonal ausreichend Mittel zur Linderung der Unannehmlichkeit.
Obwohl die Sicherheit der Untersuchungen und Eingriffe am Herzen gross und das Risiko
gering ist, muss erwähnt werden, dass kein medizinischer Eingriff völlig frei von Risiken ist. Art und
Schwere der Grunderkrankungen sowie eventuelle Begleiterkrankungen, Lebensalter und andere Faktoren bestimmen das Risiko mit. Ihr behandelnder Kardiologe wird Sie vor der Untersuchung gerne über alle diese Aspekte informieren.
Einverständniserklärung
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