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Hirslanden Zürich
  
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Stentbehandlung von Karotis-Stenosen 

Karotis-Stenosen
 

Karotis-Stenosen, d.h. arteriosklerotische Verengungen der hirnzuführenden Halsarterie, sind eine der Hauptursachen für Schlaganfälle. Das Risiko für solche Schlaganfälle ist abhängig vom Schweregrad der Stenose und höher bei Verengungen, die bereits schon einmal zu Symptomen einer gestörten Hirndurchblutung ("Streifung", Schlaganfall) geführt haben.

Bei niedrigem Risiko genügt in der Regel eine medikamentöse Therapie mit Aspirin. Bei Patienten mit erhöhtem Risiko ist eine zusätzliche aktive Behandlung mit Behebung der Stenose der alleinigen medikamentösen Behandlung überlegen.

Die Entfernung einer solchen Verengung der Halsschlagader erfolgte bis vor wenigen Jahren ausschliesslich durch einen operativen Eingriff (sog. Endarterektomie). Neuerdings können Karotis-Stenosen, ähnlich wie Verengungen an den Herzkranzgefässen, auch durch einen Kathetereingriff behoben werden. Dabei wird die Verengung zunächst mit einem Ballon aufgedehnt und anschliessend die behandelte Stelle durch Implantation eines Stents ("Gitterröhrchen") von innen gestützt. Gemäss den bisherigen Erfahrungen sind die Risiken und Erfolge dieser Stent-Behandlung mit jenen des chirurgischen Eingriffes vergleichbar.

Abb. 1
Hochgradige Verengung (Stenose) der inneren (=hirnzuführenden) Halsarterie unmittelbar nach der Aufzweigungsstelle im oberen Halsbereich.

Abb. 2a/b
Ballon-Aufdehnung (a) und anschliessendes Einsetzen (b) eines Stents. Um ein Ausschwemmen von Gerinnsel- und Ablagerungsmaterial vom Eingriffsort ins Gehirn zu verhindern, erfolgt der Eingriff unter dem Schutz eines Filters, der stromabwärts in der Arterie platziert ist.

Abb. 3
Resultat nach Stentimplantation mit wieder gut offener innerer Halsarterie.

 
     
 
Abbildung 1

 
 
Abbildung 2a
 
 
Abbildung 2b

 
 
Abbildung 3

 
   HerzZentrum Hirslanden Zürich
Stand 1.4.2009